Kameraeinstellungen Bokeh — Einsteiger-Guide
Bokeh — der cremige, unscharfe Hintergrund, der dein Motiv hervorhebt — ist einer der beliebtesten Effekte in der Fotografie. Die gute Nachricht: Du brauchst kein professionelles Objektiv. Es genuegt, Blende und Abstand zu verstehen.
Empfohlene Einstellungen
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| ISO | 100–400 |
| Blende | f/1.4 – f/2.8 |
| Verschlusszeit | 1/125s – 1/500s |
| Weissabgleich | Auto / Daylight |
| Fokusmodus | Single AF, Eye Detection |
Warum diese Einstellungen?
Halte den ISO niedrig fuer saubere Bilder. Bei offener Blende kommt viel Licht rein, sodass du selten hohen ISO brauchst.
DAS ist die Einstellung fuer Bokeh. Je weiter (kleinere Zahl) die Blende, desto mehr Unschaerfe. f/1.8 ist der Sweet Spot fuer die meisten Kits mit einem 50mm-Festbrennweiten-Objektiv.
Bei offener Blende kommt viel Licht rein. Nutze eine schnellere Verschlusszeit um Ueberbelichtung zu vermeiden, besonders bei hellen Bedingungen.
Auto funktioniert gut fuer die meisten Bokeh-Aufnahmen. Der unscharfe Hintergrund macht Farbstiche weniger auffaellig.
Bei offener Blende ist die Schaerfentiefe hauchdünn. Der Fokus muss praezise sitzen — immer auf die Augen bei Portraets, oder das naechste Detail deines Motivs.
Personalisierte Einstellungen für deine Kamera
Das sind allgemeine Empfehlungen. Für Einstellungen passend zu deinem Kameramodell und Objektiv, probiere den Wizard.
Typische Anfängerfehler
- 1Zu weit vom Motiv entfernt stehen — je naeher du bist und je weiter der Hintergrund, desto mehr Bokeh bekommst du.
- 2Gegen eine Wand direkt hinter dem Motiv fotografieren — es gibt nichts zum Weichzeichnen, wenn der Hintergrund das Motiv beruehrt.
- 3Verfehlten Fokus bei f/1.4 — die Schaerfentiefe ist so duenn, dass sogar Atmen den Fokus verschieben kann. Nutze den Serienbildmodus.